Die Aufgabe des Pferdes

HIPPOCAMPUS | EQUITHERAPIE & FÖRDERUNG

Equitherapie & Begleitung mit Hilfe des Pferdes

Entwickeln, fördern, unterstützen und heilen mit Hilfe des Pferdes nach dem Konzept von Dr. Ulrike Thiel.

Übersicht & Angebote

Cover Equitherapie Buch

Equitherapie (SHP)

Entwickeln, fördern, unterstützen und heilen mit Hilfe des Pferdes.

Ein ganzheitliches Konzept

Ein wesentlicher Faktor in der Equitherapie ist die analoge körperliche Kommunikation, die sich mit und auf dem Pferd als Bewegungsdialog äußert. Durch den Dialog mit dem Pferd, Gruppenmitgliedern und dem Therapeuten im Rahmen einer „tragenden“ Beziehung können (in Verbindung mit einem entsprechenden Prozessmodell) die Selbsteinschätzung, das Selbstbild und das Selbstbewusstsein entwickelt und damit die Persönlichkeitsentwicklung gefördert werden.

Die analog kommunizierende Komponente und das Getragenwerden ermöglichen es, an frühkindliche Erlebnisse anzuschließen oder diese zu ergänzen bzw. zu „reparieren“, sofern das nötig erscheint. Die psychomotorischen, psychosensorischen und psychosozialen Komponenten können gezielt zum Erleben von Ressourcen und zur Entwicklung von Fertigkeiten innerhalb dieser Bereiche führen.

Die Beziehungsentwicklung zwischen dem individuellen Pferd und dem individuellen Klienten unter Begleitung des Therapeuten ist dabei ein essenzieller Faktor. Je nachdem, ob das Entwickeln von Fähigkeiten und Fertigkeiten im Vordergrund steht, die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung oder das „Reparieren“ bzw. Verarbeiten historischer Konflikte oder Traumata, führt die Kombination aus dem Einsatz des Pferdes, den angebotenen Übungen und den Interventionen des Therapeuten zu den im Behandlungsplan vorgesehenen Zielvorgaben.

Die Rolle des Therapiepferdes

Dem Therapiepferd kommt dabei eine wesentliche Aufgabe zu, die es befähigt, mehr als nur ein „Bewegungsimpuls-Lieferant“, Turn- oder „Schmusegerät“ zu sein. Ausgehend von den positiven Ressourcen des Klienten soll ihm in einer sicheren, gut strukturierten, aber dennoch anregenden Dreieckssituation die Möglichkeit geboten werden, über den Beziehungs- und Bewegungsdialog mit dem Pferd unter Begleitung des Therapeuten gezielt neue Erfahrungen zu machen.

Diese Erfahrungen finden auf kognitivem, aber auch auf sensorischem, emotionellem, motorischem und sozialem Niveau statt. Sie eröffnen dem Klienten neue Möglichkeiten des Verhaltens und Erlebens seiner selbst, der Umwelt, in der er lebt, und seiner eigenen Interaktion mit dieser Umwelt.

Die biomechanische, sensorische und emotionelle Interaktion mit dem Pferd stimuliert die Entwicklung und Übung unterschiedlichster Fähigkeiten (siehe Formen von Equitherapie). Hierdurch können Entwicklungsmöglichkeiten geschaffen und Verhaltensänderungen initiiert werden, die dann einen Transfer in den pferdelosen Alltag ermöglichen. Das Pferd sollte in diesem Prozess zentral stehen und als Katalysator wirken.

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Instituut voor Equitherapie en Hippische Sportpsychologie

Leiding: Dr.Ulrike Thiel
De Bult 2, 6027 RG Soerendonk
06-51548351
e-mail: info@hippocampus-nl.com