Entwickeln, fördern, unterstützen und heilen mit Hilfe des Pferdes nach dem Konzept von Dr. Ulrike Thiel.

Entwickeln, fördern, unterstützen und heilen mit Hilfe des Pferdes.
Ein wesentlicher Faktor in der Equitherapie ist die analoge körperliche Kommunikation, die sich mit und auf dem Pferd als Bewegungsdialog äußert. Durch den Dialog mit dem Pferd, Gruppenmitgliedern und dem Therapeuten im Rahmen einer „tragenden“ Beziehung können (in Verbindung mit einem entsprechenden Prozessmodell) die Selbsteinschätzung, das Selbstbild und das Selbstbewusstsein entwickelt und damit die Persönlichkeitsentwicklung gefördert werden.
Die analog kommunizierende Komponente und das Getragenwerden ermöglichen es, an frühkindliche Erlebnisse anzuschließen oder diese zu ergänzen bzw. zu „reparieren“, sofern das nötig erscheint. Die psychomotorischen, psychosensorischen und psychosozialen Komponenten können gezielt zum Erleben von Ressourcen und zur Entwicklung von Fertigkeiten innerhalb dieser Bereiche führen.
Die Beziehungsentwicklung zwischen dem individuellen Pferd und dem individuellen Klienten unter Begleitung des Therapeuten ist dabei ein essenzieller Faktor. Je nachdem, ob das Entwickeln von Fähigkeiten und Fertigkeiten im Vordergrund steht, die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung oder das „Reparieren“ bzw. Verarbeiten historischer Konflikte oder Traumata, führt die Kombination aus dem Einsatz des Pferdes, den angebotenen Übungen und den Interventionen des Therapeuten zu den im Behandlungsplan vorgesehenen Zielvorgaben.