Auswertungen, Erkenntnisse und Rückmeldungen unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer (anonymisiert).
Was ich aus dem Kurs mitnehmen konnte:
Reaktivierung einer aufrechteren Haltung des Oberkörpers beim Reiten. Dadurch gleich beim ersten Versuch mit dem eigenen Pferd – auch wenn der Sitz sicherlich nicht durchgehend „perfekt“ war – mehr Verbundenheit und Kontrolle durch den Sitz mit dem Pferd. Erkenntnis, dass Sitzkorrektur und -verbesserung stetiges Arbeiten bedeuten werden.
Veränderung im Verständnis des Reitens / der Reittherapie:
Reiten ist auch eine „mechanische“ Partnerschaft, durch die Verbindung mit dem Pferderücken. Der Sitz ist die Basis, mit der viele Dinge leichter gehen, wenn er passt. Das haben gleich die ersten Praxistests mit dem eigenen Pferd gezeigt. Der Weg zum Automatismus wird nicht einfach und kann einige Zeit in Anspruch nehmen.
Mitnahme für die Praxis:
Der Sitz kommt vor allem anderen. Ich habe meine Reitlehrerin gebeten, vermehrt den Sitz zu kontrollieren und zu korrigieren. Trockentraining nicht vergessen.
Wichtigste Erkenntnis & Bemerkung:
Nach den ersten Praxistests: Ich glaube, dass ich ursprünglich keine schlechten Sitz „gelernt/erklärt“ bekommen habe; die Reaktivierung alter Muster mit den gelernten neuen Erkenntnissen gibt mir Hoffnung, dass ich das gemeinsam mit meinem Pferd hinbekommen kann. Erste Praxiserfahrung auf dem eigenen Pferd: Bei „richtigem Sitz“ geht das Pferd in allen Grundgangarten gefühlt ohne „Treiben“ voran, ohne davonzurennen. Keine Vorschläge.
Was ich aus dem Kurs mitnehmen konnte:
Ich habe eine detaillierte Beschreibung des klassischen Sitzes – sowohl in Theorie als auch in Praxis – und dessen Einwirkung auf das Pferd bekommen. In diversen Vorübungen wurde ich auf das Ausprobieren des neu erlernten Sitzes auf dem Pferd vorbereitet. Es wurde genau erklärt, wie sich falsches Sitzen auf das Pferd auswirkt bzw. das Pferd dadurch behindert und langfristig geschädigt wird. Darüber hinaus wurde mir auch das richtige Longieren gezeigt. Ich habe viele Anregungen und Tipps bekommen, wie ich das Gelernte zu Hause auf dem eigenen Pferd anwenden und weiterführen kann.
Veränderung im Verständnis des Reitens / der Reittherapie:
Mir wurde bewusst, dass im Reitunterricht von den meisten Trainern viel zu wenig auf den korrekten Sitz geachtet wird bzw. dieser kaum richtig erklärt wird. Wie wichtig der korrekte Sitz ist, wurde mir durch diesen Workshop wieder vor Augen geführt und ich werde mich künftig vermehrt darauf konzentrieren. Auch wurde ich darin bestätigt, wie komplex Reiten und die Arbeit mit dem Pferd ist. Dass sich etliche Probleme (Klemmen, Bein hochziehen) durch den klassischen Sitz direkt lösen lassen, war mir so nicht bewusst.
Mitnahme für die Praxis:
Ich werde künftig beim Longieren vermehrt auf das Übertreten der Hinterhand achten und versuchen, mehr Stangenarbeit mit einzubauen. Auch eine Voltigiergerte wird angeschafft werden. Beim Reiten konnte ich den neu erlernten Sitz schon ausprobieren. Am deutlichsten war der Unterschied im Galopp zu spüren, da ich mittig sitzen konnte und in den Wendungen nicht mehr nach außen gesetzt wurde.
Wichtigste Erkenntnis & Bemerkung:
Durch den korrekten Sitz lassen sich etliche meiner Probleme beim Reiten beheben: klemmende Oberschenkel, Hochziehen der Beine, unruhige Hand. Das Pferd geht frischer vorwärts und ich muss nicht mehr so viel treiben. Der Workshop war sehr intensiv und geistig anstrengend, aber auch sehr lehrreich. Dennoch toll und jederzeit gerne wieder!
Was ich aus dem Kurs mitnehmen konnte:
Impulse für die Arbeit mit Erwachsenen, Möglichkeiten und Themen für meine Beratungssettings.
Veränderung im Verständnis des Reitens / der Reittherapie:
Ich schaue noch einmal differenzierter auf meine Klienten, schenke ihren Bedürfnissen noch mehr Raum, sorge noch intensiver für sie und sensibilisiere die Angehörigen/Betreuer noch mehr in diese Richtung. Dass Pferde dem Klientel viel geben können war mir bewusst und dass Pferde das Pferd auch sättigen können, jedenfalls für eine gewisse Zeit und Phase auch. Es wurde noch einmal deutlich, wie hoch der Stellenwert von Reittherapie ist.
Mitnahme für die Praxis:
Ich muss natürlich genauso für mich sorgen in Bezug auf meine Bedürfnisse und darf mich selbst nicht vergessen. Ich bin sehr stolz auf meine tollen Pferde, wie sie es machen und wie sensibel sie sind.
Wichtigste Erkenntnis & Bemerkung:
Ich möchte eigentlich mehr davon, dazu lese ich zunächst das Buch und werde mich weiter informieren. Schade, dass HippoCampus so weit weg ist. Ich habe mich sehr über die Verpflegung gefreut – Neues ausprobieren zu dürfen, finde ich super. Unabhängig von kleineren Details war ich von Holland, von Dr. Ulrike Thiel und der Anlage sowie meinem neu gewonnenen Wissen begeistert. Danke dafür!
Was ich aus dem Kurs mitnehmen konnte:
Einen Einblick in die Psychotherapie mit der Pesso-Methode. Neue Inspiration für die Therapie mit den Pferden. Eine Methode, die ich in meine Arbeit integrieren kann. Eine aufregende und berührende Selbsterfahrung. Mein Blick hat sich neu geschärft.
Veränderung im Verständnis des Reitens / der Reittherapie:
Noch mehr den Fokus auf die tieferliegenden Bedürfnisse setzen. Ich möchte den Klienten mehr die Möglichkeit geben, im Bewegungsdialog und aus dem Körpergedächtnis heraus sich selbst zu spüren, um nicht nur über die Kognition zu den eigenen Bedürfnissen und Ressourcen zu gelangen.
Mitnahme für die Praxis:
Ungeduld, die Ausbildung machen zu können ;-)
Wichtigste Erkenntnis & Bemerkung:
Das Passformmodell nach Pesso passt zu mir. Ich würde sehr gerne in einem vertiefenden Seminar mehr Praxiserfahrungen mit dem Pferd machen, um in der Anwendung mehr Sicherheit zu bekommen.
Was ich aus dem Kurs mitnehmen konnte:
Ich habe ein sehr strukturiertes Modell aus der Psychotherapie mit einem anwendbaren Rahmen für die Heilpädagogik mit auf den Weg genommen. In der Arbeit mit psychisch kranken Menschen mit oftmals Mehrfachdiagnostiken ist es eine Wohltat, eine mögliche strukturierte Handlungsalternative im Umgang und Zugang zu den Klienten zu haben.
Veränderung im Verständnis des Reitens / der Reittherapie:
Ein geklärtes Bild „Was braucht mein Klient?“. Der Weg, mehr auf die Bedürfnisse des Klienten einzugehen – weniger, was ich für den Klienten im Vordergrund sehe –, ist bei mir angekommen. Die Arbeit über die eigene Körperwahrnehmung finde ich sehr beeindruckend.
Mitnahme für die Praxis:
Die klare strukturierte, am Klienten orientierte Arbeit möchte ich für mich weiter ausbauen und anwenden. Den Klienten stärker zu begleiten und mehr an ihm dran zu bleiben wurde hier nochmals herausgestellt und bestätigt.
Wichtigste Erkenntnis & Bemerkung:
Ich möchte mir die Arbeitsweise über das Körpergedächtnis mit dem Pferd aneignen. Vielen lieben Dank Ulrike für ein sehr lehrreiches Wochenende sowie für die ausführlichen Arbeitsmaterialien und die tolle Bewirtung, die mir bisher so in keiner Fortbildung entgegenkam!
Was ich aus dem Kurs mitnehmen konnte:
Viele gute Impulse für meine Arbeit, Möglichkeiten eines noch mal anderen Zugangs zum Umgang mit Diagnostik, Planung, Förderzielen. Mehr Klarheit :-) „Modell für Intuition“ – genau das, was ich mir gewünscht habe. Ein schönes, inhaltsreiches Wochenende mit viel Input und Austausch mit sehr unterschiedlichen und unterschiedlich arbeitenden Kollegen!
Veränderung im Verständnis des Reitens / der Reittherapie:
Noch mal neue und erweiterte Perspektiven sowie Sicherheit und Klarheit für mich in meinem reittherapeutischen Handeln, besonders im Hinblick auf mein Arbeitsfeld in der Psychosomatik.
Mitnahme für die Praxis:
Einerseits neue Impulse, andererseits ein neues Gefühl der Sicherheit, auch schon aus der Intuition heraus vieles passend eingeschätzt und eingesetzt zu haben.
Wichtigste Erkenntnis:
Der Körper weiß selber – und kann zeigen! – was die Seele braucht.
Was ich aus dem Kurs mitnehmen konnte:
Der Kurs hat mir geholfen, meine praktischen und theoretischen Kenntnisse neu zu bewerten, zu vernetzen und ggf. auszusortieren. Theorie, Praxis und unsere Diskussionen brachten viele Aha-Momente, dies auch dank aller Kursteilnehmer – es war eine tolle Atmosphäre. Mit Ulrike Thiel lernte ich eine Ausbilderin kennen, die mir endlich die richtigen Grundlagen anschaulich und mit viel Humor vermittelte!
Veränderung im Verständnis des Reitens / der Reittherapie:
Mein Blick hinsichtlich der Auswirkungen meines Tuns auf dem Pferd wurde geschärft – dank einfacher, aber überzeugender Übungen. Man braucht nicht viele neue Lehren und Ausrüstungen, der klassische Weg reicht.
Mitnahme für die Praxis:
Ganz praktisch habe ich meinen Sitz wieder zurück zum Ursprung gebracht, d.h. zum klassischen Dressursitz. Den Fokus für Fitness und Beweglichkeit richte ich nicht mehr nur auf das Pferd, sondern auch auf mich.
Wichtigste Erkenntnis & Bemerkung:
Im Pferd sitzen, gemeinsam mit dem Pferd den Weg gehen, Harmonie anstreben. Menschlich und sachlich eine Bereicherung!
Was ich aus dem Kurs mitnehmen konnte:
Besseres Verständnis der Bewegungsabläufe des (Reit-)Pferdes und Reiters einzeln und in Kombination. Geschulterer Blick bezüglich Sitz und Pferd. Gewahrwerden eigener körperlicher Baustellen und Ideen für deren Behebung. Bestätigung einiger unguter Gefühle bezüglich mancher Le(e)hren und Trainer sowie die Befähigung, dies sachlich zu verargumentieren. Tolle „Live-Bilder“ von altersgemäß gut bemuskelten Pferden, die Freude an der Arbeit haben.
Veränderung im Verständnis des Reitens / der Reittherapie:
Reiten ist Tanzen, Teamwork, Dialog. Harmonie zwischen Reiter und Pferd entsteht durch das gemeinsame freudvolle Lösen von Bewegungsaufgaben. Die Zwiesprache findet primär über den Sitz statt. => Es lohnt sich, sich den klassischen Sitz zu erarbeiten.
Mitnahme für die Praxis:
Ein neues Sitzgefühl. Viele Anregungen fürs Longieren (Worauf muss man achten, Peitschen- und Körperhaltung, Position).
Wichtigste Erkenntnis & Bemerkung:
Das Gesamtpaket macht’s (Theorie, Praxis mit und ohne Pferd). Und nebenbei: Mehr Wissen und Sachkenntnis sind nicht unbedingt förderlich für den Seelenfrieden ;-) Der Kurs hat gerockt (= erschüttert/bewegt: so gehts vorwärts :-D).