Hippocampus Nederland
HippoCampus
Instituut voor Equitherapie en Hippische Sportpsychologie
 
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Die Person hinter HIppoCampus

Ulrike Thiel setzt sich vor allem für pferdegerechte Ausbildungsmethoden ein und versucht in Theorie und Praxis diese Form der harmonischen Zusammenarbeit mit dem Pferd auszutragen und zu unterstützen.

Dies tut sie :

  • in der Hippischen Sportpsychologie als Instruktor und Psychologe
  • in der er Equitehrapie
  • bei Diversen Kursen und Lehrgängen und Workshops
  • bei Clinics ind Vorträgen für Reiter und NIcht Reiter
  • als Ausbildungsleitung Equitherapie SHP-E(Nl)
  • alls Autorin von Artikeln und Büchern
  • Innerhalb der sozialen Medien  

Sie wendet sich gegen Pferd unfreundliche Methoden, zum Beispiel Hyperflexion.

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Qualifikationen

  • Trainer B Reiten und Voltigieren
  • Xenophon Trainer Klassische Reitkultur
  • Dressurrichterin Basissport
  • Reittherapeutin und Reitpädagogin (OERKTHR) , Behindertenreitlehrerin (OEKTHR/FENA)
  • Sportlehrerin
  • Klinische Psychologin,
  • Körperorientierte Psychotherapeutin
  • Promovierte Psychologin (Lern- und Therapieforschung) die auch jahrelang in der Forschung gearbeitet hat.
  • Ulrike Thiel schreibt Bücher und Artikel und hält Vorträge

Ulrike Thiel nähert sich Mensch und Pferd über verschiedene Zugänge. Die klassische Reitauffassung, die Psychomotoriek, die hippische Sportpsychologie, die angewandte Verhaltensforschung. Die Zusammenarbeit von Pferd und Mensch die von der Freude an der Sache für beide Partner lebt bedeutet für sie, dass der Reiter durch Entwicklung seiner Reittechnik, seines Taktgefühls seiner Einstellung zum Pferd imstande ist, das Pferd zur freiwilligen Mitarbeit anregen zu können. Ziel ist ein mitdenkendes und durch die gemeinsame Arbeit gefesseltes und angeregtes Pferd, das anstatt nur kontrolliert zu werden seinen eigenen Beitrag zur Gemeinsamen Freude am Bewegungsdialog liefert. Dieses Ziel versucht sie in der Ausbildung und Arbeit ihrer eigenen Pferde, die als Schul- und Therapiepferde eingesetzte werden,  zu verwirklichen und diese Erfahrungen an ihre Schuler und deren Pferde weiterzugeben. Ihre Schüler kommen mit dem Ziel zu ihr die Harmonie mit ihrem Pferd zu vergrößern. Gerne arbeitet sie mit Pferden, die die Freude an der Dressurarbeit verloren haben, um ihnen über den klassischen Weg diese Freude zurückzugeben.

In Österreich geboren, wo sie Psychologie, Völkerkunde und Ethologie studierte, als Psychologin promovierte und sich zur klinischen Psychologin und Psychotherapeutin ausgebildet wurde, war sie wissenschaftlich und klinisch tätig. Vor allem vertiefte sie sich in die Lernmöglichkeiten und die Psychomotorik des Menschen. Als Sportlerin in mehreren Disziplinen  und  diplomierte Sportlehrerin setzte sie ihren wissenschaftlichen Hintergrund in die Praxis um und studierte sie auch am eigenen Leib. Mit dem Pferdevirus schon sehr früh infiziert versuchte sie sich in vielen Disziplinen des Pferdesports :( Dressur, Springen Vielseitigkeit Jagd- und Wanderreiten) .und lernte Pferde immer besser kennen und schätzen. Auf ihrem wissenschaftlichen Hintergrund  bedeutete dies, dass sie sich systematisch in das Wesen dieses interessanten Tieres vertiefen  und es verstehen wollte. Sie besuchte vielerlei Kurse und Ausbildungen auf dem Pferdesektor ritt im österreichischen Hengstenstallamt Haflinger, Noriker  und Warmbluthengste, wurde Wanderreitführer, belegte Vorlesungen an der Veterinärmedizinischen Universität und beobachtete die Arbeitsweise an der Spanischen Reitschule. beim Morgentraining  und anhand der Arbeit mehrere Bereiter in diversen Reitställen. Im Verlauf  ihrer Ausbildung zum Trainer B für Reiten und Voltigieren und Behindertenreitlehrer lehrte sie unter anderem von Brigadier Albrecht fachkundig zu longieren und Sitzschulung  an der Longe zu lehren .Sie ritt in ihrer Studentenzeit viele so genannte „schwierige Pferde“ und entdeckte dabei, dass diese Pferde alles andere als schwierig waren sonder, dass sie die ungeliebte und unsachgemässe Arbeit mit nicht sehr einfühlsamen Reitern zur Verzweiflung gebracht hatte.

Nach einem Reitunfall bei dem sie sich den Rücken ernstlich verletzte, musste sie für einige Jahre mit dem Reiten aufhören. In dieser Zeit konnte sie durch ihre eigene körperliche Rehabilitationsarbeit viele wertvolle Erfahrungen mit Be- und Entlastung von Problemzonen im eigenen Körper machen. Und nach einigen Jahren schaffte sie es schließlich nach disziplinierter Körperarbeit und bewusstem Umgehen mit ihrem Körper und der Bewegung wieder in den Sattel steigen zu können. Diese Erfahrungen veranlassten sie, auch als Reittherapeutin (OeKThR) ausbilden zu lassen. Nach ihrem Umzug in die Niederlande hat sie neben ihrer psychologischen Tätigkeit dort wieder  Pferde ausgebildet und am Dressursport aktiv erst als Reiterin dann als Richterin teilgenommen.

Seit 1995 leitet sie in Cranendonck HippoCampus, ihr Institut für Equitherapie und Hippische Sportpsychologie. Dort kombiniert sie ihren psychologischen wissenschaftlichen und klinischen Hintergrund  mit der Ausbildung von Pferden, Reitern und Equitherpeuten. Sie hat die Niederländische Stiftung Helfen mit Pferden Equitherapie SHP-E(NL) gegründet und publiziert häufig in Fachkreisen und bei internationalen Kongressen über diese Arbeit, Entwicklungen und Methoden. Neben der therapeutischen Arbeit gibt sie Reitstunden, leitet Kurse und Workshops für Reiter Reitlehrer, Trainer, bildet Equitherapeuten aus und bietet nu auch Weiterbildungen für Professionals aus dem Pferdesport an, bei denen es um die psychologischen Aspekte des Zusammenspiels von Mensch und Pferd geht. (seit kurzem auch eine modulare Ausbildung HippoCoach für Reitlehrer und Trainer) 2003 hat sie ihr Buch „Besser reiten lernen und Lehren ohne Missverständnisse „ beim Niederländischen Herausgeber Fontaine herausgebracht,  im Kosmos Verlag  sind erschienen in deutscher Sprache „Die Psyche des Pferdes“ "Geritten werden so erlebt es das Pferd" und bei  Horses and driving Books  „Equitherapie SHP“.